Wien,
05
März
2014
|
15:38
Europe/Vienna

Mütter auf den Chefsessel

Regus-Studie: Mit Flexibilität im Job gelingt der Wiedereinstieg ins Berufsleben kinderleicht

Wien, 5. März 2014 – Firmen denken um: 84 Prozent der österreichischen Unternehmen sind überzeugt, dass sie viel Potenzial verschenken, wenn sie Mütter bei einer Rückkehr in den Beruf nicht unterstützen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Regus, einem Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen.

An der Studie beteiligten sich über 19.000 Geschäftsinhaber und Führungskräfte in 98 Ländern. Der österreichische Teil der Befragten war zu 58 Prozent der Meinung, dass berufstätige Mütter wertvolle Fähigkeiten und Fachkenntnisse mitbringen. Um den Spagat zwischen Beruf und Familie zu erleichtern, halten Firmen die folgenden Parameter für hilfreich: flexible Arbeitszeiten, größere Nähe zum Wohnort, Teilzeitstellen und die Option, zumindest in einigen Fällen Geschäftsreisen durch Videokonferenzen zu ersetzen.

Weitere Ergebnisse der Umfrage im Überblick:

  • 51 Prozent der Studienteilnehmer wissen aus eigener Erfahrung, dass Frauen bei der Rückkehr ins Berufsleben mobiler arbeiten möchten.
  • Insgesamt 22 Prozent der Befragten gaben an, in ihrem Umfeld hätten Mitarbeiterinnen ihren Mutterschaftsurlaub stark gekürzt (unter 3 Monaten).
  • Für 39 Prozent ist die geographische Nähe zwischen Wohnort und Büro einer der wichtigsten Faktoren bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Für 31 Prozent der Studienteilnehmer bieten Videokonferenzen als Ersatz für Geschäftsreisen eine große Entlastung für berufstätige Mütter.

„Studien belegen, dass die Benachteiligung von Frauen im Job einige Länder bis zu 27 Prozent ihres Pro-Kopf-Einkommens kostet[1]“, sagt Alisa Kapic, Country Manager Austria bei Regus. „Firmen mit mehr Frauen im Vorstand wirtschaften hingegen vielfach profitabler.[2] Es ist an der Zeit, dass Unternehmen ihre Arbeitsmodelle besser an die Bedürfnisse berufstätiger Mütter anpassen. Sonst müssen sie nach der Rückkehr aus dem Mutterschutz allzu oft feststellen, dass der Spagat zwischen beruflichen und privaten Pflichten sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist. Es überrascht nicht, dass immer mehr Mütter nach flexiblen Arbeitsmodellen verlangen. Firmen sollten die Forderung ernst nehmen, dann werden sie auch mit produktiven und loyalen Mitarbeitern belohnt.“


[1] IMF, Women, Work and the Economy, September 2013

[2] The Financial Times, Research shows profitable companies have more women on the board, 25. Juli 2013

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Über Regus

Regus ist der globale Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen.

Das Netzwerk von über 1.800 Business Centern in 100 Ländern bietet Berufstätigen mit seinen praktischen, hochwertigen und voll ausgestatteten Büroräumen eine professionelle Arbeitsumgebung – egal ob nur für ein paar Minuten oder mehrere Jahre. Unternehmen wie Google, Toshiba oder GlaxoSmithKline entscheiden sich für Regus, um flexibler arbeiten zu können und so ihre Unternehmen noch erfolgreicher zu machen.

Der wichtigste Faktor beim flexiblen Arbeiten ist gute Erreichbarkeit. Deshalb ist Regus überall dort, wo seine 1,5 Millionen Mitglieder Unterstützung benötigen – in Stadtzentren, Vororten, Einkaufszentren und Einzelhandelsfilialen, in Bahnhöfen, Autobahnraststätten und sogar Gemeindezentren.

Regus wurde 1989 in Brüssel gegründet und hat seinen Hauptsitz in Luxemburg. Das Unternehmen ist an der London Stock Exchange gelistet. Weitere Informationen finden Sie unter: www.regus.at