Wien,
25
April
2013
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Europe/Vienna

Regus-Studie zeigt: Österreichischer Arbeitsmarkt im Aufwind

Wien, 25. April 2013 – Ganze 84 Prozent der österreichischen Unternehmen haben in diesem Jahr vor, die Mitarbeiteranzahl zu halten oder sogar zu erhöhen. Weltweit sind es 85 Prozent. Das ist das Ergebnis des aktuellen Business Confidence Index von Regus, dem Anbieter flexibler Arbeitsplatzlösungen. An der Umfrage nahmen mehr als 26.000 Organisationen aus 90 Ländern teil. In Österreich wollen die Firmen vor allem in den Bereichen Marketing und Vertrieb in zusätzliche Mitarbeiter investieren – ein Grund dafür, dass sich der Business Confidence Index für Österreich weiterhin positiv entwickelt. Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Der Regus Business Confidence Index notiert weltweit bei 114 Punkten – das entspricht einem Anstieg von drei Punkten im Vergleich zu Oktober 2012.
  • In Österreich liegt der Index bei 115 Punkten und damit um 15 Punkte höher als vor sechs Monaten.
  • 51 Prozent der österreichischen Unternehmen melden für die vergangenen zwölf Monate steigende Einnahmen und 39 Prozent einen Anstieg der Gewinneinnahmen.
  • Fast ein Fünftel (17 Prozent) der befragten Unternehmen plant, die Anzahl der Mitarbeiter um mehr als fünf Prozent zu erhöhen.
  • Über die Hälfte (58 Prozent) rechnen mit zusätzlichen Mitarbeitern in Vertrieb und Marketing. 33 Prozent sehen vor allem neue Kollegen im operativen Bereich.
  • Besonders kleine Unternehmen werden, den Studienergebnissen zufolge, in großem Umfang neue Mitarbeiter einstellen (28 Prozent).
  • Unternehmen mit Vertrieb im Ausland schneiden weiterhin besser ab als andere Firmen.
„Interessant ist, dass man besonders stark in Personal für die Bereiche Marketing und Vertrieb investieren möchte“, sagt Alisa Kapic, Country Manager Austria bei Regus. „Die Zeit scheint reif zu sein, um verstärkt nach außen zu gehen und den Verkauf anzukurbeln.“Bei der Personalplanung müssen Unternehmen sich fragen, wo sie die besten Kräfte im jeweiligen Bereich finden, von sich überzeugen und langfristig auch an sich binden können – denn nur so können sie sicherstellen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein weiterer bestätigter Trend: Flexibles Arbeiten hat sich von einer angenehmen Ausnahme zu einer notwendigen Beschäftigungsvoraussetzung entwickelt und ist für die Mitarbeiterbindung unabdingbar. Gerade junge Arbeitnehmer haben oft eine andere Arbeitseinstellung und schreiben Flexibilität und Lebensqualität gegenüber traditionelleren Werten einen höheren Stellenwert zu. Darüber hinaus bietet flexibles Arbeiten Unternehmen noch weitere Vorteile: Die Mitarbeiter werden produktiver, und zudem lassen sich Kosten für feste Bürostandorte reduzieren.Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: http://bit.ly/17R76rKDen vollständigen Bericht gibt es unter: http://bit.ly/ZI5dNiDer Report Walking the Tightrope (April 2012) von Regus zeigt, wie sich unflexible gewerbliche Mietverhältnisse wirtschaftlich negativ auswirken können: http://www.regus.presscentre.com/White-Papers/Regus-Business-Confidence-Index-Issue-6-371f.aspx.