Wien,
15
Oktober
2013
|
00:00
Europe/Vienna

Österreicher haben wenig Vertrauen in ihre Wirtschaft

Wien, 15. Oktober 2013 – Obwohl Länder wie die Schweiz und Deutschland zuversichtlich nach vorne schauen, zweifelt Österreich an seiner Wirtschaftskraft. Damit sich das ändert, wollen Firmen ihre vorhandenen Ressourcen besser nutzen, um so schneller auf neue Marktanforderungen zu reagieren. Hierfür planen österreichische Unternehmen gezielte Sparmaßnahmen, flexible Arbeitsplätze und eine bessere Bindung talentierter Mitarbeiter. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Studie von Regus, dem führenden Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen.Für den Regus Business Confidence Index (BCI) wurden mehr als 20.000 Führungskräfte in 95 Ländern befragt. Die Ergebnisse zeigen: Der BCI-Wert der größten Industrienationen wie die USA, Großbritannien oder Norwegen stieg durchschnittlich um 5 Punkte auf 109, während er in Schwellenländern wie Brasilien und China um 9 Punkte auf 117 absank. Auch in Österreich schwindet das Vertrauen: Der BCI fiel hier von 115 Punkten im April 2013 auf 104 – damit liegt das Niveau sogar unter dem globalen Durchschnitt von 113 Punkten. Aus diesem Grund wollen österreichische Firmen in den kommenden zwölf Monaten vermehrt kosteneffiziente Service-Angebote nutzen. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen effizient auszuschöpfen und interne Abläufe zu optimieren – ohne dabei jedoch Kompromisse in ihren Expansionsplänen einzugehen.Weitere Studienergebnisse im Überblick:

 

  • In österreichischen Unternehmen sanken die Umsätze von 51 Prozent auf 42 Prozent und die Gewinne von 39 auf 34 Prozent.
  • Die vorrangigen Ziele österreichischer Firmen in den nächsten zwölf Monaten:
    • kosteneffiziente Service-Angebote nutzen (50 Prozent)
    • günstigere Werbeaktionen buchen (45 Prozent)
    • Mitarbeiterbindung verbessern (34 Prozent)
    • einen höherer Return on Investment (ROI) bei Marketing und Werbung erzielen (37 Prozent)
  • Zudem wollen 28 Prozent der Unternehmen ihren Anteil an festen Büroräumen verringern.

„Unternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, Prozesse effizienter zu gestalten, um so ihre Produktivität zu steigern“, sagt Alisa Kapic, Country Manager Austria bei Regus. „Dabei zeigt die Regus-Studie, dass die Nutzung flexibler Arbeitsplätze erheblichen Einfluss auf den Profit einer Firma hat und ein nachhaltiges Wachstum fördert.“ Auch die österreichische Investment- und Versicherungsberatung Clever Solutions wählt diesen Weg. Inhaber und Geschäftsführer Bernhard Anesi ist überzeugt: „Dank Regus vermeiden wir teure Investitionen in Büroflächen und sind jederzeit flexibel. Arbeitsplätze lassen sich stets an die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter anpassen. So können wir uns auf die Bedürfnisse unserer Kunden fokussieren, produktiv arbeiten und die Expansion unseres Unternehmens vorantreiben.“