Wien,
23
Oktober
2012
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Europe/Vienna

Optimismus der Unternehmer drastisch gesunken

Wien, Oktober 2012 ��� Das Wirtschaftsvertrauen in einigen der weltweit wichtigsten Wachstumsregionen ist in den letzten sechs Monaten stark gesunken. Zwar wird die Zukunft in den schnell wachsenden Volkswirtschaften immer noch weit positiver eingeschätzt als in den etablierten Industrienationen – aber der Einbruch sollte zu denken geben. Er ist ein Warnsignal für Unternehmen in der ganzen Welt, sich auf weitere Volatilität einzustellen, bevor es wieder aufwärts geht. Das ist das Ergebnis des neuesten Regus Business Confidence Index (BCI) , basierend auf den Einschätzungen von über 24.000 Führungskräften in 92 Ländern.Das Wirtschaftsvertrauen der kleineren Unternehmen hat sowohl in den Wachstumsregionen als auch in den etablierten Industrienationen abgenommen. Das ist vor allem deswegen bedenklich, weil der KMU-Sektor im allgemeinen als Wirtschaftsmotor und Arbeitsplatzbeschaffer gilt. Zu den größten Sorgen der Klein- und Mittelbetriebe zählen der Zugang zu leistbaren Krediten und die Liquidität. Das deutet darauf hin, das in Zukunft vor allem solche Wirtschaftsleistungen gefragt sein werden, die flexibel genutzt und nach Bedarf abgerechnet werden können, um möglichst wenig Kapital binden zu müssen. Die wichtigsten Zahlen:• Im weltweiten Durchschnitt ist das Vertrauen in die Wirtschaft in den letzten sechs Monaten nur gering gefallen: um 2 Punkte auf 111 seit April 2012. • Der Anteil österreichischer Unternehmen, die steigende Umsätze verzeichneten, ist zwischen April und Oktober von 66% auf 44% gefallen; der Prozentatz jener, die steigende Gewinne meldeten, sank im gleichen Zeitraum von 53% auf 36%.• Nur ein knappes Drittel (30%) der österreichischen Befragten ist mit den Maßnahmen zufrieden, welche die Regierung zur Unterstützung der Unternehmen ergriffen hat.• Kleinere Unternehemn und Start-Ups sehen sich vor allem folgenden Herausforderungen gegenüber: - Verkauf (53%)- Administration (51%) - Liquidität (34%)• Als wichtigste Maßnahmen, welche die Regierung setzen sollte, um KMU und Gründer zu unterstützen, wurden genannt:- Steuerfreibeträge (69%)- günstige Darlehen (60%)- kostenlose Beratungsleistungen (35%)“Seit unserem letzten BCI-Report im April mussten wir eine Stagnation des weltweiten Wirtschaftsvertrauens verzeichnen, ja sogar starke Einbrüche in wichtigen Wachstumsregionen,” konstatiert Alisa Kapic, Country Manager Österreich bei Regus. “Das deutet darauf hin, dass zurückgehende Exporte nach Europa und in den Westen ihren Tribut fordern, gemeinsam mit lokalen Faktoren in den betreffenden Wachstumsregionen. Wenn es eine gute Nachricht gibt, dann ist es die, dass weltweit der Anteil jener Unternehmen stabil geblieben ist, die steigende Umsätze verzeichneten. Der Prozentsatz jener, die höhere Gewinne melden, ist leicht gestiegen.”Kapic weiter: “Wir waren besonders betroffen davon, dass es bei den Gründern und kleinen Unternehmen keine Verbesserung zu verzeichnen gibt. Als Mittel, um ihre finanzielle Situation zu verbessern, nannten die Befragten leistbare und flexible Dienstleistungen – vor allem für Arbeitsplätze, Sicherheit, Administration und Vertrieb / Marketing. Beispielsweise berichteten 45% der Befragten, dass unflexible Immobilienverträge zu den Hauptbelastungen während des Abschwungs zählten. Flexible Services erlauben es Unternehmen, agiler zu handeln und Kapital für Investitionen freizubekommen – besonders wichtig einer Zeit, in der es schwer ist, an Kredite heranzukommen.”