Wien,
18
März
2014
|
10:41
Europe/Vienna

Regus-Studie: Österreichische Manager mit Heimweh

Neben Familie und Zuhause vermissen Geschäftsreisende besonders gewohnten Lebensstandard

Wien, 18. März 2014 – Der heimische Lebensstandard gehört mit 20 Prozent zu den drei Dingen, die Österreicher auf Geschäftsreisen am meisten vermissen, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Regus, einem Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen. Überboten wird dies nur von der Sehnsucht nach der Familie und den eigenen vier Wänden.

An der Studie nahmen weltweit über 20.000 Führungskräfte teil. Global betrachtet, wird die Familie am meisten vermisst (68 Prozent). Gleich auf Platz zwei folgt die Sehnsucht nach den eigenen vier Wänden (38 Prozent) sowie der Wunsch nach der jeweils eigenen Hausmannskost (25 Prozent). Die Sprache scheint hingegen ein geringeres Problem darzustellen: Nur einer von weltweit fünf Umfrageteilnehmern (17 Prozent) würde lieber in seiner Muttersprache sprechen.

Weitere Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Auf zu neuen Ufern: Die österreichischen Befragten vermissen ihre Heimat nicht ganz so sehr (35 Prozent) wie der weltweite Durchschnitt (38 Prozent).
  • Sprachgewandt unterwegs: Nur für drei Prozent der Österreicher ist es wichtig, sich im Ausland in ihrer Muttersprache verständigen zu können. Weltweit legen deutlich mehr Geschäftsreisende wert darauf (17 Prozent).
  • Baby hat Vorrang: Die Generation X und die Babyboomer sind aufgrund ihrer familiären Verpflichtungen weniger bereit, beruflich zu reisen. Gerade die Generation X hat häufig kleine Kinder und vermisst deshalb ihre Familie am meisten (73 Prozent).
  • Akzeptanz sinkt: Verglichen mit der Situation vor zehn Jahren sind heute fast ein Drittel der Österreicher (30 Prozent) weniger bereit, sich vom heimatlichen Komfort zu trennen und für den Job zu reisen.

„Geschäftspartner und Kunden persönlich zu treffen, war oft ein wichtiger Bestandteil im Arbeitsalltag“, sagt Alisa Kapic, Country Manager Austria. „Eindrücke wie Mimik und Körpersprache ließen sich über die verfügbaren Kommunikationskanäle sonst nicht vermitteln. Neue Technologien, die heute Videokonferenzen von nahezu überall aus ermöglichen, bieten gute Alternativen zur klassischen Geschäftsreise. Hinzu kommt, dass die Firmenkasse und die Umwelt geschont werden. Nicht zuletzt werden die Angestellten es ihren Arbeitgebern danken: Eine Verringerung von Geschäftsreisen verbessert die Work-Life-Balance erheblich.“

„Arbeitsprozesse in Unternehmen werden generell flexibler“, sagt Norbert M. Haiden von MAXTRADE. „Das spiegelt sich auch im Umgang mit Geschäftsreisen wieder. Nicht immer ist es nötig, zu reisen. Vielfach genügt ein Austausch über Videokonferenzen. Die Technik ist heute so ausgereift, dass fast der Eindruck entsteht, man säße mit seinem Gegenüber an einem Tisch. Damit wird Reisestress deutlich reduziert und Berufstätige können trotzdem produktiv arbeiten.“

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Über Regus

Regus ist der globale Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen.

Das Netzwerk von über 1.800 Business Centern in 100 Ländern bietet Berufstätigen mit seinen praktischen, hochwertigen und voll ausgestatteten Büroräumen eine professionelle Arbeitsumgebung – egal ob nur für ein paar Minuten oder mehrere Jahre. Unternehmen wie Google, Toshiba oder GlaxoSmithKline entscheiden sich für Regus, um flexibler arbeiten zu können und so ihre Unternehmen noch erfolgreicher zu machen.

Der wichtigste Faktor beim flexiblen Arbeiten ist gute Erreichbarkeit. Deshalb ist Regus überall dort, wo seine 1,5 Millionen Mitglieder Unterstützung benötigen – in Stadtzentren, Vororten, Einkaufszentren und Einzelhandelsfilialen, in Bahnhöfen, Autobahnraststätten und sogar Gemeindezentren.

Regus wurde 1989 in Brüssel gegründet und hat seinen Hauptsitz in Luxemburg. Das Unternehmen ist an der London Stock Exchange gelistet. Weitere Informationen finden Sie unter: www.regus.de